Offshore
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Onsite, Offsite, Offshore Destination
Unter Offshore Outsoucing versteht man die Verlagerung von Outsourcing-Dienstleistungen aus Europa, Japan oder den USA zu in Billiglohnlaendern ansaessigen Software-Haeusern oder Tochtergesellschaften.
Im Gegensatz zu den anderen Varianten des Outsourcing steht hier der geographische Aspekt im Mittelpunkt und nicht die vertragliche Gestaltung.
Beweggründe und Einflußfaktoren
Onsite bzw. Onshore:
- hohe Entwicklungskosten
- mangelnde Inhouse-Kapazitäten
- wachsende Globalisierung
Offshore:
- Vorhandensein qualifizierter Arbeitskräfte
- sehr niedrige Lohnkosten
- sinkender Investitionsaufwand aufgrund fallender Hardware-Preise
- moderne Telekommunikation
- günstige Bedingungen für Investoren (Zollfreiheit, Steuern usw.)
Typische Offshore-Projekte
- Reengineering existierender Programme
- Migration von Programmen oder Systemen
- Entwicklung von einzelnen, abgrenzbaren Modulen eines Projektes
- Abwicklung eines kompletten IV-Projektes
- Übernahme von IV-Funktionen (z.B. Betrieb, Wartung, Support)
Mit Offshore-Outsourcing-Projekten verbundene Risiken
- große Entfernung erschwert persönliche Kommunikation
- kulturelle Unterschiede
- eventuell auftretende Sprachprobleme
- ungenaue Spezifikation / Meilensteine
- vertragsrechtliche Probleme
- schwankender Wechselkurs der Währung
- hohe Abwanderungsrate
- schlechte bzw. unzuverlässige Infrastruktur
Quelle: Fachhochschule Deggendorf
