IT "balanced sourcen"
Probleme und Verantwortung verlagern ...
In derartigen Fällen ist es für die Unternehmensleitung, die sich verständlicherweise auf die aus ihrer Sicht zukunftsträchtigen Bereiche fokussieren muß und will, irrelevant, ob sie eine detaillierte Analyse des betroffenen Unternehmensteils vorgenommen hat. In derartigen Fällen versucht die Unternehmensleitung mit geringstmöglichem Aufwand einen möglichst hohen Output (bei dem Verkauf als eines Verkaufserlöses) zu erzielen!
Mit einem Outsourcing Projekt verhält es sich absolut identisch: Der Unternehmenslenker hat in den letzten Jahren das "Gefühl" bekommen, daß sich die IT nicht richtig unter Kontrolle bekommen läßt, Projekte verteuern sich, die Zeitvorgaben werden nicht eingehalten, die Anwender sind unzufrieden.
- Daher steht es außer Zweifel
- die Mehrzahl der IT-Projekte und die Zusammenarbeit mit Externen und Beratern verlaufen am Ende anders, als ursprünglich geplant:
- kostspieliger
- länger
- Ergebnis weicht von den Erwartungen ab.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob derartige Projekte nur durch "Outsourcing" automatisch erfolgreich gestaltet werden?
Bei vielen Anwendern hat daher in den letzten Jahren ein Trend in Richtung Standardisierung und Bereinigung des "Applikations-Zoos" begonnen. Die Systeme werden konsolidiert und vereinheitlicht, die Hersteller werden gezwungen genormte Schnittstellen einzuführen, wo dies noch nicht geschehen ist.
Die Gefahr für die IT-Dienstleister: Der Trend zur Standardisierung mit Applikationen wie SAP und Microsoft läßt bei oberflächlicher Betrachtung kein Differenzierungspotenzial gegebenüber dem Wettbewerb erkennen, der individuelle Beitrag der IT zum zukünftigen Erfolg ist nicht offensichtlich.
Hinzu kommen die derzeit kontinuierlich verbreiteten Negativmeldungen in der IT-Branche. Der Unternehmenslenker ist also zutiefst verunsichert, er hat also kein Vertrauen, die Transparenz fehlt.
Diese Entwicklungen werfen daher viele Fragen auf - hier ist der CIO gefragt! Wir unterstützen mit unserem Konzept zum Balanced Sourcing, zeigen hierbei Lösungen auf und versuchen Antworten zu geben.
Mit Balanced Sourcing beantworten wir Fragen wie:
- Worin liegen die Ursachen dieser Entwicklung? Wie lassen sich diese beseitigen?
- Daher müssen wir uns ganz ehrlich fragen, woran liegt das denn? Der Unternehmenslenker wird sofort einsehen, wozu er seinen Vertrieb braucht ... diese Funktion ist jedermann schnell erklärbar. Warum brauche ich aber eine interne IT? Oder vielleicht auch noch enger gefaßt:
- Wo benötige ich eigene IT, wo handelt es sich um allgemeine Funktionen, die ich als Standard preiswert extern beziehen kann?
- Kann ich als IT-Lenker eine Strategie und Perspektive aufzeigen, wie sich die Kosten (im Sinne von Vollkosten) entwickeln.
- Kann ich aufzeigen, wie ich zum Unternehmenserfolg in Zukunft beitragen kann (der Vertriebler hat es hier natürlich sehr einfach...).
Kurzum: Oft fehlt es auch an der Außendarstellung der IT im Unternehmen. Nach wie vor ist der Fokus zu technisch lastig, zu problemorientiert und in den meisten Fällen fehlt die Transparenz der Kosten.
Hier setzt unsere Beratungsleistung "Balanced Sourcing" ein: Analyse der bestehenden Arbeitsabläufe, der Koordination und dem Management der zu erbringenden Leistungen.
IT-Controlling:
Aufbauend auf dieser Analyse erstellen wir Empfehlungen für die zukünftige Organisation und Gestaltung der Arbeitsabläufe und -zusammenarbeit. Beispielsweise das Thema IT-Controlling ist in den meisten Unternehmen nur stiefmütterlich behandelt, dort wo man derartige Projekte startet liegt der Fokus wiederum vornehmlich auf der Betrachtung der Kosten - nicht an den Zielen und dem positiven Beitrag zum Unternehmenserfolg - wie Schnelligkeit, Vernetzung und Übermittlung von Wissen, Kostenreduktion in den Arbeitsprozessen, Steigerung und Optimierung der Produktivität, etc..
Die dargestellten Ziele werden daher auch nur zum Teil den Vorgaben der Lenker gerecht, nur selten wird berücksichtigt, daß in der modernen Betriebswirtschaft Controlling mehr als nur die Betrachtung der Kosten und Zahlen der Vergangenheit bedeutet.
Chancen nutzen und aufzeigen:
Die IT muß ihre Chancen als Querschnittsfunktion wahrnehmen, d.h. ihren Beitrag in den einzelnen Funktionen und entlang der Prozeßkette aufzeigen und analysieren - das sollte dann auch der Gradmesser sein, was kann erfolgreich "out gesourced" werden, was sollte als strategische Funktion intern belassen bleiben, was kann intern günstiger als vom Outsourcer erbracht werden.
Autor der Seite: Thomas Müller | Letzte Änderung: 1.3.2004 | Erstellt am: 23.1.2003
